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Am 14.03. trafen wir uns im Meynhouse, dem ehemaligen Schützenhof zu unserer Jahreshauptversammlung. Gleich zu Beginn hatte Präsident Detlef Groth eine traurige Nachricht für die anwesenden 46 Mitglieder: Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu vermindern, sagt die Schützengesellschaft zu Gnarrenburg sämtliche Termine des Schützenjahres bis auf weiteres ab. Auch über die Jahreshauptversammlung wurde im Vorfeld diskutiert. Der Vorstand hat sich unter Einhaltung der vom Landkreis Rotenburg vorgegebenen Richtlinien dennoch für eine Durchführung entschieden, da die Versammlung laut Satzung innerhalb der ersten vier Monate eines jeden Jahres stattfinden muss. Im Anschluss blickte Detlef Groth auf die Höhepunkte des vergangenen Schützenjahres zurück, die mit dem Schützenfest und verschiedenen anderen vereinsinternen Veranstaltungen vielfältig waren. Schützenmeister Tobias Maack berichtete im Anschluss von den sportlichen Erfolgen der Schützen. Die Jugendkönigin Luisa Thobaben wurde zweite Begleitung im Oste-Hamme-Ring, die Jugend sowie auch andere Mannschaften starteten erfolgreich bei verschiedenen Schießen. Über eine steigende Trainingsbeteiligung nach dem Wechsel des regelmäßigen Termins freute sich der Vorstand ebenso wie über die Tatsache, dass im Vereinspokal erstmals seit langer Zeit wieder eine deutlich größere Teilnehmerzahl zu Buche stand. Auch die sportlichen Ehrungen zeigten mit einer Rekordzahl von errungenen Nadeln ein positives Bild.

 

Im Kassenbericht stellte Geschäftsführer Wilfried Schröder die Zahlen des vergangenen Jahres vor. Die Schützengesellschaft erwirtschaftete einen Überschuss und ist finanziell weiterhin gut aufgestellt. Für das kommende Jahr stehen jedoch höhere Verbandsbeiträge an, so dass weitere Belastungen auf die Gesellschaft zukommen. Dennoch erwartet Wilfried Schröder auch für 2020 keinen Verlust. Abschließend teilte er mit, dass er bei der nächsten Wahl im kommenden Jahr nicht mehr für das Amt zur Verfügung stehen wird und forderte die Mitglieder dazu auf, sich bereits einmal Gedanken über eine Nachfolge zu machen. Nach dem Kassenbericht bescheinigte Kassenprüfer Dietmar Garms dem Geschäftsführer eine vorbildliche Buchhaltung und empfahl die Entlastung des Vorstandes, die durch die anwesenden Mitglieder auch einstimmig erteilt wurde. Kassenprüfer Ralf Rimkus wurde in seinem Amt für weitere zwei Jahre bestätigt.

 

Für das kommende Schützenfest sollen sich einige Änderungen ergeben. Die Kinderbetreuung soll verbessert und der Schützenplatz attraktiver gestaltet werden, teilte Tobias Maack für den Festausschuss Schützenfest mit. Beispielsweise soll die Siegerehrung am Sonntag künftig im Schießstand erfolgen und nicht mehr auf dem Saal. Man hofft dadurch auf eine gemütlichere Atmosphäre. Ebenfalls ein Thema war die Verpflegung zum Mittagessen am Sonntag. Immer wieder kam in der Vergangenheit der Wunsch auf, die traditionelle Erbsensuppe zu ersetzen. Als Alternative schlug der Festausschuss den anwesenden Mitgliedern Gulaschsuppe vor. In der darauf folgenden Abstimmung zeichnete sich jedoch eine deutliche Mehrheit für die Erbsensuppe ab, so dass es auch künftig dabei bleiben wird.

 

Mit dem Punkt Wahlen hielten sich die Mitglieder nicht lange auf. Schützenmeister Tobias Maack wurde ebenso im Amt bestätigt wie die Schießwarte Florian Redmann und Marit Garms sowie Beisitzer Wolfgang Rohde. Als neuer Schießwart wurde Christoph Flathmann ins Amt gewählt. Bereits im Vorfeld der Versammlung hatten die Abteilungen ihre Abteilungsführer neu gewählt. Die Damenabteilung wird künftig von Andrea Garms und Petra Schriefer geleitet, die Westliche Abteilung übernimmt Uwe Kasanowski. Bei der Nördlichen Abteilung bleibt Bernd Witte im Amt, ebenso wie Karsten Steeneck in der Südlichen Abteilung.

 

Den Vereinspokal gewinnt Hans-Peter Hagenah vor Michael Böhrs. Für die beste Leistungssteigerung im Training wurde Gerrit Schwarz ausgezeichnet, am fleißigsten beim Training war Kevin Schröder, der dafür ebenfalls ausgezeichnet wurde.