Auf der gestrigen Jahreshauptversammlung der Schützengesellschaft zu Gnarrenburg e.V. trafen die anwesenden 84 Mitglieder richtungsweisende Entscheidungen. Hier möchten wir kurz über die Entscheidungen berichten.
Nach dem Bericht des Präsidenten und den Sportberichten folgte der Kassenbericht durch den Geschäftsführer Wilfried Schröder, der trotz der sehr schwierigen Situation um die Verpachtung oder den Verkauf des Schützenhofs vorallem dank der erfolgten Einsparungen noch knapp positiv ausfiel. Nach dem Kassenbericht bescheinigte der Kassenprüfer Axel Renken eine ordentliche Kassenführung mit besonders übersichtlicher Dokumentation und beantragte die Entlastung des Vorstandes, die Einstimmig erteilt wurde. Im Anschluss wurde Axel Renken erneut zum Kassenprüfer gewählt.
Für 2010 stehen dem Verein aber noch schwerere Zeiten bevor, wie vorallem bei den beiden Tagesordnungspunkten "Situation Pächter" und "Stand Verkauf Schützenhof" deutlich wurde.
Aufgrund des laufenden Verfahrens gegen den Pächter und der ungewissen Situation was den Verkauf des Schützenhofs angeht, stellte Geschäftsführer Wilfried Schröder den Antrag an die Versammlung, den Hauptvorstand zu ermächtigen, einen Verkauf des Schützenhofs und gegebenenfalls weiterer Grundstücke ohne eine vorherige Hauptversammlung abzuschließen. Dieser Antrag wurde mit nur einer Enthaltung bei 83 Ja-Stimmen angenommen.
Beim Punkt Wahlen wurde Präsident Heinz Ukena einstimmig im Amt bestätigt. Der 1. Schießwart Frank Bargmann legte nach 16 Jahren sein Amt nieder, zum neuen Schießwart wurde einstimmig Maximilian Matthias gewählt, der aufgrund der Aufrückregelung zum 4. Schießwart ernannt wurde. Der dritte Schießwart Günther Kück wurde einstimmig im Amt bestätigt. Schwerer gestaltete sich die Suche nach einem stellvertretenden Fahnenträger. Aus der Versammlung kam kein Vorschlag, daher wurde die Entscheidung vertagt.