Nach mehrjähriger Pause bedingt durch Corona und Umbauarbeiten fand am 25. August endlich wieder ein Nachtpokalschießen in Gnarrenburg statt. Besonders gefreut hat uns, dass es wieder eine gute Beteiligung gab, mit elf startenden Mannschaften bei den Herren und neun Mannschaften bei den Damen waren alle verfügbaren Stände durch die ganze Zeit gut belegt. Und auch die Teilnehmenden zeigten sich treffsicher. So siegte die Damen-Mannschaft aus Barkhausen mit 154,5 Ringen vor Spreckens (152,3 Ringe) und Findorf-Kolheim (152,0 Ringe). Im Siegerteam traten Nadine Witte (40,1), Celia Bückner (39,8), Marion Blanken (38,3) und Margret Wellbrock (36,3) an. Nachtbeste wurde Marita Schade aus Findorf mit 42,3 Ringen.
Bei den Schützen setzte sich das Team aus Spreckens mit 159,3 Ringen durch. Es schossen Dennis Gerdel (40,4), Werner Beecken (40,4), Horst Klintworth (39,3) und Karsten Murk (39,2). Auf den Plätzen folgten die Schützenmannschaften aus Barchel mit 156,6 Ringen und aus Findorf-Kolheim mit 154,6 Ringen. Nachtbester wurde Fabian Grantz aus Brillit (41,0 Ringe).
In der Konkurrenzwertung der Damen teilen sich Manuela Grantz aus Brillit und Marita Schade aus Findorf-Kolheim den ersten Platz. Beide schossen 41,8 Ringe. Bei den Schützen siegte Norbert Alex aus Kuhstedt mit 41,9 Ringen.
Die vollständigen Ergebnislisten:

Unser Frühjahrsanschießen bildet traditionell den Auftakt in die KK-Saison. Auch in diesem Jahr gab es wieder ein rundes Programm mit diversen Wettbewerben, aus denen am Ende Ute Dieckmann-Wellbrock mit 45 Ringen und Christian Schnarhelt mit 48 Ringen als neue Frühjahrsmeister hervorgingen. Bei der Jugend konnte Gerrit Schwarz seinen Frühjahrsmeister-Titel mit 44 Ringen verteidigen. Neue Frühjahrsmeisterin der Jugend wurde Jette Otten, die ebenfalls 44 Ringe erzielte.
Nach den Corona-Jahren hatten die Mitglieder der Schützengesellschaft zu Gnarrenburg auf ein normales Schützenjahr gehofft. Anfangs sah es auch danach aus, wie Präsident Detlef Groth in seinem Jahresrückblick auf der Hauptversammlung ausführte. Nach einem eher schwach besuchten Frühjahrsanschießen fand das Schützenfest mit sehr guter Beteiligung statt. Gleich vier Schützen und zwei Damen gingen in das Ringen um die Königswürden. Am Ende setzten sich Karsten Schwarz und Patricia Volkmann durch. Dann jedoch sorgte eine baufällige Sicherheitsblende für ein jähes Ende der Schießwettbewerbe. Kurz nach dem Schützenfest hieß es dann mehrmals Arbeitsdienst im Schießstand. Noch rechtzeitig zum Herbstschießen konnten die Arbeiten auch dank der Unterstützung der Firma Steeneck Holzbau abgeschlossen und das Schützenjahr zu einem würdigen Ende gebracht werden. Die Modernisierungsarbeiten sind damit jedoch noch nicht beendet. In diesem Jahr sollen weitere Sanierungsarbeiten im Schießstand durchgeführt werden, damit die Schützen nicht erneut einen längeren Ausfall des Standes erleiden müssen.
Nach zwei Monaten Umbauphase konnten wir nun endlich unseren KK-Stand wieder in Betrieb nehmen. Beim Herbstabschießen nutzten unsere Mitglieder die Chance, sich ein eigenes Bild von der neuen Sicherheitsblende zu machen, die den guten Ergebnissen keinen Abbruch tat. Und so stand zum Ende des bunten Nachmittags auch die Ablösung der durch die Corona-Pandemie lange amtierenden Würdenträger. Neuer Vizekönig wurde Detlef Groth mit 46 Ringen, bei den Damen konnte sich Ines Marsand im Stechen gegen Petra Schriefer durchsetzen. Beide hatten zuvor 43 Ringe erzielt. Das neue Vizekönigspaar der Jugend heisst Jannik Thobaben (39 Ringe) und Julia Redmann (46 Ringe). Willi Maack (mit 46 Ringen) und Petra Schriefer (42 Ringe) wurden zu neuen Altersvizekönigen gekrönt, Jürgen Dieckmann ist neuer Seniorenvizekönig (44 Ringe).